Wie geht’s weiter mit dem Radnetz in Esslingen?

update 29.4.2019

Online Umfrage zur Gemeinderatswahl

In einer Online-Umfrage haben wir GemeinderatskandidatInnen befragt ob und wie Sie zukünftig in Esslingen den Umweltverbund, also ÖPNV, Fuß-und Radverkehr, deutlich bevorrechtigen wollen. Ein Schwerpunkt der Umfrage behandelt dabei Fragen zur Radinfrastruktur.
Die Ergebnisse werden in kürze hier veröffentlicht.

update 27.4.2019

am 28.
4. berichtete die Esslinger Zeitung über unsere Aktion und recht umfassend über die Gesamtsituation des Esslinger Radverkehrs.
Link zum EZ-Bericht

Mehr Platz fürs Fahrrad – „ADFC-Kampagne“ Pop-Up-Bike-Lane

VIDEO von der temporären Einrichtung eines Radfahrstreifens in Esslingen am 27.4.2019 #mehrplatzfürsrad
zur Pressemitteilung: https://www.adfc-bw.de/…/Gliederungen/KV_Esslingen/Texte/PM…

 

An diesem Nachmittag wibmeten wir die KFZ-Abbiegespur zwischen Maille-Kreuzung und Wehrneckarstraße zum geschützten Radstreifen. Die Spur war dazu von der KFZ-Fahrbahn abgetrennt. So konnten auch Kinder und Ungeübte den Weg vorbei am Maillepark zurücklegen.
Vor Ort forderte die Aktion eindeutige und sichere Radwege für Alle.
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) will 2019 zu seinem 40-jährigen Bestehen mit einer bundesweiten Kampagne zeigen, dass Deutschland mehr Platz fürs Fahrrad braucht.
Auch in Esslingen machen Lücken im Radnetz das Radfahren unsicher und unnötig schwer.

Link auf PM des ADFC https://www.adfc.de/pressemitteilung/lob-fuers-rad-reicht-nicht-es-braucht-radikal-mehr-platz/
Link auf mehrplatzfuersrad.de

 

update Feb. 2019

Zeitungsleser wundern sich: „Dauernd lese ich in der Esslinger Zeitung, daß es weitreichende Verbesserung für den Radverkehr gibt und ihr Radfahrer meckert immer noch“.
Dem gegenüber fragen sich Esslinger die heute schon Rad fahren wann die vollmundigen Ankündigungen in Punkto Radinfrastruktur endlich umgesetzt werden und nutzbar sind. 

Unsere Erkenntnis ist:
Ohne eine deutlich stärkere und vernetztere bürgergesellschaftliche Lobbyarbeit geht es kaum vorwärts mit der Esslinger Vekehrswende.

Im Gemeinderat haben viele durchaus erkannt, daß wesentliche Probleme von unserer zu stark auf Autos ausgerichteten Mobilität herrühren.
Mehr Anreize Wege auch mit dem Rad anstatt mit dem Auto zurückzulegen ist im Ausschuss für Technik und Umwelt inzwischen eine Kernthema.

 

Was die Stadt Esslingen in Sachen Radverkehr konkret angehen will kann man in einer Presemitteilung vom 11.12.2018 lesen.
Zur Pressemitteilung vom 11.12.2018.

Mit den nachfolgenden Links gelangt man zu den Plänen und den Vorlagen für den Gemeinderat:
Beschlüsse, Finanzierung und genaue Ausgestaltung stehen größtenteils noch aus.

RIS Vorgang 67/504/2018 – Realisierung des Neckaruferparks im Bereich des Esslinger Hauptbahnhofs / Weststadt (GR 17.12.)[2]

RIS Vorgang 67/495/2018 – Vorfeld Neckarfreibad (VA 3.12.)[3]

RIS Vorgang 61/472/2018 – Aufwertung der Fahrradstraße Hindenburgstraße (ATU 10.12.)

Mobilitätskonzept „Neue urbane Mobilität für Esslingen“ Führungskreis 4. Mai 2018 (Folie 17, ATU 26.11.)

Was muß aus unserer Sicht mit hoher Priorität umgesetzt werden

Das wichtigste Projekte für mehr Radverkehr in Esslingen ist eindeutig:
Neckartalweg, Neckartalweg und Neckartalweg!

Die Sperrung der wichtigen Radachse hinter dem Esslinger Bahnhof stößt täglich tausende Radfahrer vor den Kopf und macht damit Radpendeln unattraktiv.
Große Potentiale zur Entlastung der Menschen von Stau, Luftschadstoffen und Lärm bleiben so ungenutzt.
Laut einer Zählung vom Planungsbüro RV-K im Oktober befahren den Weg auf Höhe des Esslinger Freibads noch täglich 2100 Radfahrende. Der Behinderung oder Gefährdung von Fußgängern auf dem zu schmalen Weg hinter dem Bahnhof versucht das Tiefbauamt durch Sperrung des Wegs („Radfahrer absteigen“) zu begegnen, was in der Praxis aus Mangel an attraktiver Alternativen ignoriert wird.
Die vielen Radpendler und Fußgänger die die Strecke dringend brauchen werden von der Stadt allein gelassen.

 

In Esslingen fehlen an vielen Stellen sichere Abstellanlagen:

Die Kombination aus Rad und Bahn an den Bahnhöfen Zell, Oberesslingen, Esslingen und Mettingen wird für deutlich mehr Pendler interessant wenn es möglich ist auch hochwertige Räder sicher abzustellen.
Mit automatischen Fahrradparkhausern ist dies hoch attraktiv möglich.
Vorreiter ist da die Stadt Offenburg. Dort ging letzten Sommer für gerade mal 300 000€ dieses Fahrradparkhaus in Betrieb.

Fellbach wir in der Region nachziehen und auch in Bad Canstatt sucht man nach einem möglichen Standort.

Weitere Themen folgen in Kürze.

 

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s