Esslinger Umwelt-und Klimafest 2019 und Besuch bei Baubürgermeister Wallbrecht

update 4.6.2019


In seiner letzten Sitzung in alter Zusammensetzung hat der Esslinger Gemeinderat die Vergabe der Planungsleistungen für den Neckaruferpark beschlossen. Im Bereich zwischen Rossneckarmündung und Pliensaubrücke soll nach Aussage von Baubürgermeister Wilfried Wallbrecht auch der erste Abschnitt des Radschnellwegs untergebracht werden. Trotz beengter Verhältnisse will er die von der Machbarkeitsstudie des Landkreises empfohlene Trasse voran bringen. Mit ersten Plan-Entwürfen für den Park am Neckar sei in der zweiten Jahreshälfte zu rechen, ergänzt er in der öffentlichen Sitzung.

Im Vorfeld gab es am 21.5. 2019 einen Besuch von Eberhard Grille (Verkehrspolitischer Sprecher ADFC Kreis Esslingen) und Joachim Schleicher (ADFC Ansprechpartner für Esslingen) bei Baubürgermeister Wallbrecht Topthema:
Wie geht es weiter mit der Radschnellverbindung in Esslingen?

Hier die gesamte Pressemitteilung von Joachim Schleicher (ADFC Esslingen) dazu.

 
update 2.6.2019

Dank an die vielen Besucher an unserem Stand beim Esslinger Umwelt-und Klimafest am 1.6.2019.
Viele gute Gespräche mit überwiegend sehr gut und differenziert informierten Standbesuchern haben Spaß gemacht und waren sehr motivierend.
Topthema war die Radschnellverbindung.


In Gesellschaft der vielen Engagierten an den Nachbarständen wie Greenpeace, Friday for Future, ES pioniert, NABU, BUND, Essensretter, Esslingen Feinstaub und Lärm e.V. und viele mehr wurde spür-und sichtbar wie viele Menschen in Esslingen mit Herzblut für Umwelt-und Klimaschutz, Gemeinwohl und Lebensqualität aktiv sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Prominentester Besucher war Landesumweltminister Franz Untersteller der zusammen mit OB Dr. Jürgen Zieger und Frau Dr. Walter (Leiterin Klimaschutz Esslingen) unterwegs war.

Von Thomas Rumpf (Vorsitzender ADFC Kreis Esslingen) ließ Untersteller sich den Sachstand beim Pilotprojekt Radschnellverbindung Nackartal erläutern.

Untersteller brachte zum Ausdruck, daß er sich ein deutlich schnelleres Tempo bei der Umsetzug wünscht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

update 8.5.2019

Esslingen braucht endlich eine zukunftsgähige Stadtentwicklung bei der Lebensqualität, Mobilität, Umwelt-und Klimaschutz in Einklag kommen.
Nach wissenschaftlicher Faktenlage müssen dazu zwei Strategien konsquent verfolgt werden:

  • Deutlich Bevorrechtigung des Umweltverbunds – also Öffentlicher Nahverkehr, Fuß-und Radverkehr.
  • Stadt der kurzen Wege – Arbeiten, Wohnen, Freizeit, Einkaufen und Nahrungsmittelerzeugung müssen wieder näher zusammenkommen.   

Deshalb ist es gut zu wissen welche KandidatInnen wollen dazu als zukünftige Gemeinderäte geeignete Konzepte unterstützen und zielführende Entscheidungen treffen. 

In unserer Online-Umfrage zur Gemeinderatswahl haben wir die Esslinger Kandidatinnen und Kandidaten befragt

Link zu den Detailergebnissen aller 26 Teilnehmer

Im Anhang des Dokuments ist nachzulesen wie im Detail gefragt wurde.

Die Teilnahme von 26 KandidatInnen an unserer Umfrage hat ausgewertet in Balkendiagrammen folgende Ergebnisse hervorgebracht:


Um weitere Einblicke zu Zielen und Konzepten der KandidatInnen, Parteien und Gruppierungen gibt es bei der

verkehspolitische Radtour – Mit KandidatInnen zum Gemeinderat unterwegs
am Samstag den 11.5.

Verkehrspolitik ist ein aktuelles und wichtiges Thema in Esslingen.
Das Bündnis Esslingen aufs Rad lädt deshalb Bürgerinnen und Bürger ein, zusammen mit Politikerinnen und Politikern wichtige Punkte in Esslingen mit dem Rad ansteuern.

An drei Stationen in der Stadt haben Sie die Möglichkeit, Kandidierende nach ihrer Vision zu fragen:

Wie wir Esslingen zukunftsfähig und welche konkreten Schritte planen die Parteien zur Weiterentwicklung der Mobilität?

Route:
Vorbei an der Hochschule stoppte die Gruppe an der Katharinenschule, um sichere Radverbindungen für Schüler und Studenten zu diskutieren.

Der zweite Stopp war wegen Unwetter unter dem Vordach der Außenbar am Forum Esslingen dort war die Stadtteilentwicklung und Verkehrsanbindung der Höhenlagen sowie Mobilitätskonzepte für die Innenstadt Thema.

Ein letzter Stopp war am Neckarufer der Pendlerverbindungen gewidmet. Das Konzept des Neckaruferparks sowie Radwege auf zu erneuernden Neckarbrücken standen dort im Fokus.

Fazit:
Man muss deutlich öfter gemeinsam über konkrete Erfordernisse und Lösungen reden.
Eine autofreie Innestadt war durchaus für zahlreiche Anwesende ein erstrebenswertes Ziel.

Die Esslinger Zeitung berichtete am 12.5.2019

Autofreie Altstadt in Madrid – Umweltbelastung durch Stickoxide geht zurück – im vergangenen April um 48 Prozent



Schon vorab hat das Bündnis Esslingen aufs Rad die Kandidatinnen und Kandidaten nach ihren Prioritäten gefragt. Heraus kam: In allen Parteien gibt es fahrradfreundliche Politikerinnen und Politiker.

Joachim Schleicher, Ansprechpartner des ADFC fürs Stadtgebiet Esslingen erklärt: „Für ein fahrradfreundliches Esslingen ist wichtig, dass diese Menschen im Gemeinderat vertreten sind. Wir empfehlen daher, denjenigen Kandidaten Ihrer Lieblingspartei 3 Stimmen zu geben, die sich fürs Fahrrad einsetzen.“

Tendenziell gibt es zwischen den Parteien und Listen  erhebliche Unterschiede.  Was sich sowohl bei den vergangenen Gemeinderatsabstimmungen, bei Gesprächen und in den Umfrageergebnissen widerspiegelt.

Eine echte Gleichberechtigung des Fahrrads wollen Grüne, Linke, FÜR und SPD.

Dagegen sind CDU, Freie Wähler und FDP in der ganz überwiegender Mehrzahl zurückhaltender: Wenn öffentlicher Raum gegebenenfalls zu Lasten des Autoverkehrs umverteilt werden soll, sind nicht alle einverstanden.

 

update 27.4.2019

am 28.
4. berichtete die Esslinger Zeitung über unsere Aktion und recht umfassend über die Gesamtsituation des Esslinger Radverkehrs.
Link zum EZ-Bericht

Mehr Platz fürs Fahrrad – „ADFC-Kampagne“ Pop-Up-Bike-Lane

VIDEO von der temporären Einrichtung eines Radfahrstreifens in Esslingen am 27.4.2019 #mehrplatzfürsrad
zur Pressemitteilung: https://www.adfc-bw.de/…/Gliederungen/KV_Esslingen/Texte/PM…

 

An diesem Nachmittag wibmeten wir die KFZ-Abbiegespur zwischen Maille-Kreuzung und Wehrneckarstraße zum geschützten Radstreifen. Die Spur war dazu von der KFZ-Fahrbahn abgetrennt. So konnten auch Kinder und Ungeübte den Weg vorbei am Maillepark zurücklegen.
Vor Ort forderte die Aktion eindeutige und sichere Radwege für Alle.
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) will 2019 zu seinem 40-jährigen Bestehen mit einer bundesweiten Kampagne zeigen, dass Deutschland mehr Platz fürs Fahrrad braucht.
Auch in Esslingen machen Lücken im Radnetz das Radfahren unsicher und unnötig schwer.

Link auf PM des ADFC https://www.adfc.de/pressemitteilung/lob-fuers-rad-reicht-nicht-es-braucht-radikal-mehr-platz/
Link auf mehrplatzfuersrad.de

 

update Feb. 2019

Zeitungsleser wundern sich: „Dauernd lese ich in der Esslinger Zeitung, daß es weitreichende Verbesserung für den Radverkehr gibt und ihr Radfahrer meckert immer noch“.
Dem gegenüber fragen sich Esslinger die heute schon Rad fahren wann die vollmundigen Ankündigungen in Punkto Radinfrastruktur endlich umgesetzt werden und nutzbar sind. 

Unsere Erkenntnis ist:
Ohne eine deutlich stärkere und vernetztere bürgergesellschaftliche Lobbyarbeit geht es kaum vorwärts mit der Esslinger Vekehrswende.

Im Gemeinderat haben viele durchaus erkannt, daß wesentliche Probleme von unserer zu stark auf Autos ausgerichteten Mobilität herrühren.
Mehr Anreize Wege auch mit dem Rad anstatt mit dem Auto zurückzulegen ist im Ausschuss für Technik und Umwelt inzwischen eine Kernthema.

 

Was die Stadt Esslingen in Sachen Radverkehr konkret angehen will kann man in einer Presemitteilung vom 11.12.2018 lesen.
Zur Pressemitteilung vom 11.12.2018.

Mit den nachfolgenden Links gelangt man zu den Plänen und den Vorlagen für den Gemeinderat:
Beschlüsse, Finanzierung und genaue Ausgestaltung stehen größtenteils noch aus.

RIS Vorgang 67/504/2018 – Realisierung des Neckaruferparks im Bereich des Esslinger Hauptbahnhofs / Weststadt (GR 17.12.)[2]

RIS Vorgang 67/495/2018 – Vorfeld Neckarfreibad (VA 3.12.)[3]

RIS Vorgang 61/472/2018 – Aufwertung der Fahrradstraße Hindenburgstraße (ATU 10.12.)

Mobilitätskonzept „Neue urbane Mobilität für Esslingen“ Führungskreis 4. Mai 2018 (Folie 17, ATU 26.11.)

Was muß aus unserer Sicht mit hoher Priorität umgesetzt werden

Das wichtigste Projekte für mehr Radverkehr in Esslingen ist eindeutig:
Neckartalweg, Neckartalweg und Neckartalweg!

Die Sperrung der wichtigen Radachse hinter dem Esslinger Bahnhof stößt täglich tausende Radfahrer vor den Kopf und macht damit Radpendeln unattraktiv.
Große Potentiale zur Entlastung der Menschen von Stau, Luftschadstoffen und Lärm bleiben so ungenutzt.
Laut einer Zählung vom Planungsbüro RV-K im Oktober befahren den Weg auf Höhe des Esslinger Freibads noch täglich 2100 Radfahrende. Der Behinderung oder Gefährdung von Fußgängern auf dem zu schmalen Weg hinter dem Bahnhof versucht das Tiefbauamt durch Sperrung des Wegs („Radfahrer absteigen“) zu begegnen, was in der Praxis aus Mangel an attraktiver Alternativen ignoriert wird.
Die vielen Radpendler und Fußgänger die die Strecke dringend brauchen werden von der Stadt allein gelassen.

 

Fotomontage: Petra Schulz Bündnis Esslingen aufs Rad

Zur Umfahrung der ganz erheblichen (verlorenen) Steigung auf die Plinsaubrücke sollte die Radschnellverbindung zwischen Plinsauturm und Fahrrampe auf den Bahndamm geführt werden.
Das vermeidet Querungskonflikte auf der Plinsaubrücke und schafft eine steigungsarme, sichere und direkte Verbindung.

In Esslingen fehlen an vielen Stellen sichere Abstellanlagen:

Die Kombination aus Rad und Bahn an den Bahnhöfen Zell, Oberesslingen, Esslingen und Mettingen wird für deutlich mehr Pendler interessant wenn es möglich ist auch hochwertige Räder sicher abzustellen.
Mit automatischen Fahrradparkhausern ist dies hoch attraktiv möglich.
Vorreiter ist da die Stadt Offenburg. Dort ging letzten Sommer für gerade mal 300 000€ dieses Fahrradparkhaus in Betrieb.

Fellbach wir in der Region nachziehen und auch in Bad Canstatt sucht man nach einem möglichen Standort.

Weitere Themen folgen in Kürze.

 

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