Update 27. Okt. 2018

Seit gestern gibt es eine Webseite mit umfassenden Infos zum Radschnellweg Neckar vom Landkreis Esslingen
http://radschnellweg-neckartal.de/
Im Gästebuch ist unsere Meinung gefragt.

Startseite Seite Landkreis

Die Esslinger Zeitung berichtet am 26.10. 2018 zum Radschnellweg Neckar
https://www.esslinger-zeitung.de/region/kreis_artikel,-projekt-radschnellweg-nimmt-fahrt-auf-_arid,2223970.html

und auch die Stuttgarter Zeitung greift das Thema auf
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.radfahren-im-neckartal-bekommt-esslingen-gleich-zwei-radschnellwege.567cdb28-11bc-4df4-a190-7e29092e837f.html

Update 22. Okt. 2018

Heute wurde im Ausschuss für Technik und Umwelt des Esslinger Gemeinderats der „Green City Plan Esslingen am Neckar“ vorgestellt.
Darin wird u.a. festgestellt, daß dem Ausbau der Radinfrastruktur eine wichtige Rolle zukommt.

Noch wichtiger und wirkungsvoller zur Reduzierung von NO2 sei laut Maßnahmenempfehlung am Ende des Berichts die „Digitalisierung des Verkehrssystems“.
Außerdem setzt man auf den „natürlichen Austausch der PKW-Flotte“.

Wer sich jetzt wundert dem sei gesagt, daß beim Green City Plan Esslingen ausschließlich die Reduzierung der NO2 Belasgtung betrachtet wird.

Deutlich mehr würde uns ein Green City Plan weiterhelfen der zusätzlich Maßnahmen zur Reduzierung von Staus, Lärm und Feinstaub untersucht und aufzeigt wie wir von einer mit fahrenden und abgestellten Autos vollgepfropften Stadt zu einer Stadt kommen die mehr Platz für Menschen bietet.

 

Darin wird u.a. mal wieder festgestellt, daß dem Ausbau der Radinfrastruktur eine wichtige Rolle zukommt.

 

Update 5. Okt. 2018

Eberhard Grille ist seit Oktober 2017 neu gewählt in den ADFC-Kreisvorstand Esslingen und dort zuständig für Verkehrspolitik.

Am 4. Sept. war er jetzt zu einem Antrittsbesuch beim Esslinger Oberbürgermeister Zieger.
Eberhard Grille berichtet, dass er das Gespräch als sehr offen und konstruktiv war genommen hat.

Die Situation Neckaruferpark und Radschnellweg / Raddirektverbindung stellt sich für Dr. Zieger wie folgt dar:

  • Der Grundstückskauf von der Bahn soll sehr wahrscheinlich noch im Jahr 2018 erfolgen.
  • Auf diesem Bahndamm soll dann der Neckartalradweg verlaufen.
    Sollte nach Abschluss der Machbarkeitsstudie die Variante Neckarufer Nord für den Radschnellweg/Raddirektverbindung ausgewählt werden, kann diese Verbindung dann auch dafür genutzt werden.
  • Nach Möglichkeit soll der Baubeginn noch im 1. Halbjahr 2019 sein.
    Der schmale Weg am Neckar der heute für Radfahrer gesperrt ist soll dann ausschließlich für Fußgänger genutzt werden.


Die Umsetzung ist lt. Zieger natürlich noch abhängig vom Ausgang der Machbarkeitsstudie durch das  Büro Radverkehrs Konzepte und der Zustimmung des Gemeinderats sowie möglicher weiterer Einflussgrößen.

Das Bündnis Esslingen aufs Rad freut sich über die positiven Aussagen von OB Zieger.
In den konkreten Planungen wird man dann aber unbedingt drauf achten müssen, daß die Wegeführung für Radfahrer nicht oben über die Plinsaubrücke verläuft sondern ohne verlorene Steigung direkt auf den Bahndamm.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand:

  • keine Gefährdung der der Fussgängerströme auf der Plinsaubrücke da das Kreuzen derer entfällt.
  • keine Gefährdung von Fussgängern durch schnell von der Plinsaubrücke bergabschießende Radfahrende.
  • extreme Steigung auf die Plinsaubrücke würde Senioren, Kinder und Lasten transortierende vom Radfahren abschrecken.
  • unnötige Steigung verlängert die Fahrzeit und reduziert die Bequemlichkeit bei der Radmobilität.

Update 2. Sept 2018

Am 1.9.2018 berichtet Melanie Braun in der Esslinger Zeitung:
https://www.esslinger-zeitung.de/region/esslingen_artikel,-neckaruferpark-koennte-bald-realisiert-werden-_arid,2214203.html

Als Bündnis Esslingen aufs Rad möchten wir ergänzen:

Ein kombinierter Fuß-und Radweg zwischen Merkelpark und Roßneckar, wie vom Pressesprecher der Stadt Esslingen hier wieder mal angekündigt, würde das Radfahren auf Kosten von Fußgängern auf Jahrzehnte hinaus zementieren.
Das ist doch keine sinnvolle Strategie wie man in Esslingen bessere Luft, weniger Stau und Lärm und mehr Lebensqualität schaffen kann!

Diesen Streckenabschnitt würden bei attraktiver Gestaltung täglich 2300 bis 6000 Radfahrende nutzen (Quelle: Potentialanalyse RV-K) und damit einen deutlichen Beitrag zum Esslinger Klima-und Umweltschutz leisten.

Die vom Land und Landkreis vorangetriebene Raddirektverbindung kann sich sehr gut mit einem benachbarten Neckaruferpark vertragen.
Das bestätigt das Planungsbüro Radverkehrs-Konzepte (RV-K). RV-K erstellt für den Landkreis Esslingen die Machbarkeitsstudie für den Radschnellweg Neckar. Deren detailliertes Ergebnis wird Ende des Jahres vorliegen.

Im August bekanntgegebene Zwischenergebnisse aus der Machbarkeitsstudie besagen, daß der Radschnellweg  am Neckar-Nordufer am besten angesiedelt wäre.  Deshalb wird diese Variante jetzt vertieft untersucht und beplant.

Für die Stadt Esslingen muß die enge Abstimmung und Zusammenarbeit  der beiden Projektplanungen eine Selbstverständlichkeit sein. Nur so können wir sowohl für Erholung und Mobilität als auch für den Esslinger Umwelt-und Klimaschutz das Optimum rausholen.

Wir brauchen mehr attraktive Radrouten die nicht auf Kosten der Fußgänger gehen und mehr Grün – nicht nur am Neckar-Nordufer sondern in ganz Esslingen.

Update 16. Juli 2018

Hier geht es zum .pdf-Dokument mit aktiven Links

 

 

Update 4. Juli 2018

Antrag abgelehnt

Inzwischen wurde der Antrag der SPD, zur Renovierung des Neckaruferwegs hinter dem Esslinger Hauptbahnhof, von der Verwaltung abgelehnt.

konkretere Pläne für Neckaruferpark mit einem neuem Fuß-/Radweg

Von der Stadtplanung wurde uns mitgeteilt, daß es aktuell recht konkretere Pläne zum baldigen Bau eines Neckaruferparks gibt. Der erste Bauabschnitt ist für 2019 geplant.

Zwecks konkreterer Planungen soll dafür eine Konzeptstudie beauftragt werden.
Zur Sitzung des Ausschuss für Technik und Umwelt am 25.6.2018 hatte die Verwaltung deshalb diese Beschlussvorlage erstellt.

Hier ist der Inhalt kurz zusammengefasst:

  • Die Konzeptstudie zum Neckaruferpark im Bereich Hauptbahnhof Esslingen soll im Dez 2018 vorliegen.
  • Der zukünftige Neckaruferpark soll unter anderem einen (neuen) Fuß-/Radweg mit einer Breite von 3.5 m bekommen.
    (Anmerkung: das bedeutet entweder „Radfahrer frei“, dann müssen Radfahrer laut StVO  Schrittgeschwindigkeit fahren oder maximal gemeinsame, sprich gleichberechtigte Nutzung. Auf alle Fälle werden hier Radfahrer wieder genötigt die Fußgänger zu belästigen.)
  • Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zum Radschellweg Plochingen – Stuttgart soll „zunächst abgewartet werde“.
  • Die Erneuerung der maroden Holzbrücke über den Roßneckar wird für 2019 angestrebt.

Experten gemeinsam für Park und Radmobilität

Die Beauftragung der Expertenbüros für die beiden Studien (Machbarkeitsstudie zum Radschellweg  und Konzeptstudie Neckaruferpark RV-K) begrüßen wir sehr.

Das eröffnet die Möglichkeit die Funktionen Erholung und Fußmobilität im Park und die Funktion Radmobilität einer Radschnellverbindung  mit den dort vorhandenen Kompetenzen auf fachlich hohem Niveau zu erarbeiten.
Um das vorhandene Potential zu erkennen und auszuschöpfen ist die enge Zusammenarbeit der beiden beauftragten Fachbüros (Machbarkeitsstudie zum Radschellweg  und Konzeptstudie Neckaruferpark) absolute Voraussetzung.

Als Bündnis Esslingen aufs Rad liegt uns zukunftsfähige Mobilität am Herzen.
Diese beiden Projekte können einen ganz entscheidenden Schritt zu Verbesserung von Lebensqualität, Fuß-und Radmobilität bewirken.

Deshalb wollen wir uns erst auf Basis der Studienerkenntnisse ein Bild machen.
Gut sind alle Lösungen die deutlich mehr Menschen zur Radmobilität einladen. Die Bewertung erfolgt anhand von vereinbarten Kriterien und Qualitätsstandards.
Alle lokalen Beteiligten möchten wir auffordern sich ebenfalls von vorgeprägten Vorstellungen zu lösen und  ergebnisoffen die Fakten aufzunehmen und zu prüfen.

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Update 11. März 2018

Flyer Neckaruferweg Kesselrollen

Update 21. Februar 2018

Die Esslinger Zeitung berichtet am 20.2.2018 „Radler erhöhen den Druck“

Gleichzeitig wurde jetzt bekannt, daß Herr Rabenstein, Leiter der Verkehrsplanung Esslingen nicht mehr bei der Stadt Esslingen tätig ist und Frau Locher bis zur Wiederbesetzung der Stelle die einzige Verkehrsplanerin für alle Esslingern Verkehrssprojekte ist.

Update 11. Februar 2018

WSA will radverkehrstauglichen Ausbau des Neckaruferwegs hinter dem Bahnhof zu 50% fördern

 

Inzwischen liegt ein Schreiben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Stuttgart (WSA) vor. Daraus geht hervor, dass das Amt als Eigner des Weges keine grundsätzlichen Bedenken gegen den Ausbau des Radweges durch die Stadt Esslingen hat.

Die Stadt kann für diese Maßnahme beim WSA eine 50%-Förderung für den „radverkehrstauglichen Ausbau von Betriebswegen“ beantragen.

Dazu hat die SPD-Fraktion im Esslinger Gemeinderat am 2.2.2018 diese Anfrage an den Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger gerichtet.

Damit gibt es deutlich mehr Rückenwind in Esslingen jetzt endlich dieses Potential für mehr Radmobilität kurzfristig zu erschließen.
Aktuell verhindert die teilweise Sperrung des Neckaruferwegs für Radfahrer viel Radverkehr. Zahlreiche ehemalige Radpendler sind wieder aufs Auto umgestiegen.
Eine attraktive Radverkehrsführung entlang des Neckars, steigungsfrei und abseits des Autoverkehrs, kann diese Nutzergruppen zurückholen und zusätzlich weitere Menschen zum Radfahren einladen.
Keine andere Maßnahme zu Reduzierung von Staus, Luftverschmutzung und Lärm verspricht ein solch optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis.

 

In dieser Situation ist es jetzt erforderlich, daß wir als Bevölkerung der Stadtverwaltung starke  Unterstützung für die zügige Umsetzung des Projekts signalisiert. Schließlich arbeitet das Stadtplanungsamt aufgrund der  aufgelaufenen Brücken-Sanierungsprojekte und der Baustelle Geiselbachstraße mit viel zu geringen Personalkapazitäten eine enorm umfangreiche Projektliste ab.
Bisher war das Projekt Neckaruferweg dort nicht sichtbar priorisiert.

 

Deshalb möchten wir EUCH bitten das Thema zu unterstützen und dafür zu werben.

 

 

Update 7. Januar 2018

Aktuell entsteht die Machbarkeitsstudie zum Radschnellweg Esslingen-Stuttgart. Diese muß laut Landesausschreibung spätestens bis Ende 2018 vorliegen.
Deshalb wäre es zum jetzigen Zeitpunkt erforderlich die Planungsarbeiten zur Ausbau und Sanierung des Neckaruferwegs mit den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie zu koordinieren. Synergieeffekte würden sich positiv auf die Zeit, Attraktivität und Kosten auszuwirken. Den gewichtigsten Vorteil  würde die Esslinger Bevölkerung aber aus einem passgenau aufeinander abgestimmten Ausbau und Sanierung in zwei Stufen ziehen.
Die massive Angebotsverschechterung für den Radverkehr verursacht durch die Sperrung des Neckaruferwegs für Radfahrer könnte damit mittelfristig beseitigt werden.

1. Ausbaustufe:
Sanierung und Verbreiterung des 400m langen Streckenabschnitts hinter dem Bahnhof so schnell wie möglich

2. Ausbaustufe:
Ausbau im Rahmen des Gesamtprojekts Radschnellweg Esslingen-Stuttgart bis 2025

Für einen Einstieg in die fachliche Diskussion wurde aus den Reihen unseres Bündnis  hier ein erster Entwurf für die 1. Ausbaustufe ausgearbeitet.

Stand September 2017

In ihrer Pressemitteilung vom 18.9.2017 kündigt die Stadt Esslingen an sich für Gelder aus dem Mobilitätsfond des Bundes zu bewerben. Dabei wird unter anderem bekundet damit den Ausbau der Radinfrastruktur voranbringen zu wollen.

Das Bündnis Esslingen aufs Rad ruft die Radfahrerschaft auf die Umsetzung dieser Absichtserklärungen zu verfolgen, einzufordern und mit zu gestalten

Der Mobilitätsfond wurde von der Bundesregierung sozusagen noch als Wahlkampfgeschenk eingerichtet. Er enthält 1 Milliarde Euro.
Gelder aus dem Fond sollen an Kommunen ausgezahlt werden die Luftschadstoffe-Grenzwete stark überschreiten.
Bewerben kann man sich mit Projekten die eine tatsächliche Verbesserung der Luft versprechen.

So kommt Esslingen nicht vom Fleck und vorwärts auf dem Weg zu einem attraktiven, sicheren und durchgängigen Radnetz. Völlig unverständlich wie wenig in Esslingen die einfach und kostengünstig zu hebenden Potentiale im Radverkehr genutzt werden. Obwohl Esslingen dringenden Handlungsbedarf bei der Luftreinhaltung, Lärmreduzierung und Staureduzierung hat.

Das Bündnis Esslingen aufs Rad veröffentlicht deshalb dieses Positionspapier das am 17.9.2017 an alle Mitglieder des Ausschuss für Technik und Umwelt verschickt wurde.

Positionspapier Bündnis Esslingen aufs Rad Sept 2017 als .pdf öffnen

Die Esslinger Zeitung berichtet am 19.9.2017 von aus dem öffentlichen Teil der Sitzung des Ausschuss für Technik und Umwelt vom 18.9.2017:

Aktionspaket für bessere Luft – Esslingen – Eßlinger Zeitung.

Am 22.9.2017 berichtete auch die NWZ aus Ebersbach: Umweg bring Radfahrer auf 180

Bündnis Esslingen aufs Rad September 2015

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