Update 16. Juli 2018

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Update 4. Juli 2018

Antrag abgelehnt

Inzwischen wurde der Antrag der SPD, zur Renovierung des Neckaruferwegs hinter dem Esslinger Hauptbahnhof, von der Verwaltung abgelehnt.

konkretere Pläne für Neckaruferpark mit einem neuem Fuß-/Radweg

Von der Stadtplanung wurde uns mitgeteilt, daß es aktuell recht konkretere Pläne zum baldigen Bau eines Neckaruferparks gibt. Der erste Bauabschnitt ist für 2019 geplant.

Zwecks konkreterer Planungen soll dafür eine Konzeptstudie beauftragt werden.
Zur Sitzung des Ausschuss für Technik und Umwelt am 25.6.2018 hatte die Verwaltung deshalb diese Beschlussvorlage erstellt.

Hier ist der Inhalt kurz zusammengefasst:

  • Die Konzeptstudie zum Neckaruferpark im Bereich Hauptbahnhof Esslingen soll im Dez 2018 vorliegen.
  • Der zukünftige Neckaruferpark soll unter anderem einen (neuen) Fuß-/Radweg mit einer Breite von 3.5 m bekommen.
    (Anmerkung: das bedeutet entweder „Radfahrer frei“, dann müssen Radfahrer laut StVO  Schrittgeschwindigkeit fahren oder maximal gemeinsame, sprich gleichberechtigte Nutzung. Auf alle Fälle werden hier Radfahrer wieder genötigt die Fußgänger zu belästigen.)
  • Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zum Radschellweg Plochingen – Stuttgart soll „zunächst abgewartet werde“.
  • Die Erneuerung der maroden Holzbrücke über den Roßneckar wird für 2019 angestrebt.

Experten gemeinsam für Park und Radmobilität

Die Beauftragung der Expertenbüros für die beiden Studien (Machbarkeitsstudie zum Radschellweg  und Konzeptstudie Neckaruferpark RV-K) begrüßen wir sehr.

Das eröffnet die Möglichkeit die Funktionen Erholung und Fußmobilität im Park und die Funktion Radmobilität einer Radschnellverbindung  mit den dort vorhandenen Kompetenzen auf fachlich hohem Niveau zu erarbeiten.
Um das vorhandene Potential zu erkennen und auszuschöpfen ist die enge Zusammenarbeit der beiden beauftragten Fachbüros (Machbarkeitsstudie zum Radschellweg  und Konzeptstudie Neckaruferpark) absolute Voraussetzung.

Als Bündnis Esslingen aufs Rad liegt uns zukunftsfähige Mobilität am Herzen.
Diese beiden Projekte können einen ganz entscheidenden Schritt zu Verbesserung von Lebensqualität, Fuß-und Radmobilität bewirken.

Deshalb wollen wir uns erst auf Basis der Studienerkenntnisse ein Bild machen.
Gut sind alle Lösungen die deutlich mehr Menschen zur Radmobilität einladen. Die Bewertung erfolgt anhand von vereinbarten Kriterien und Qualitätsstandards.
Alle lokalen Beteiligten möchten wir auffordern sich ebenfalls von vorgeprägten Vorstellungen zu lösen und  ergebnisoffen die Fakten aufzunehmen und zu prüfen.

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Update 11. März 2018

Flyer Neckaruferweg Kesselrollen

Update 21. Februar 2018

Die Esslinger Zeitung berichtet am 20.2.2018 „Radler erhöhen den Druck“

Gleichzeitig wurde jetzt bekannt, daß Herr Rabenstein, Leiter der Verkehrsplanung Esslingen nicht mehr bei der Stadt Esslingen tätig ist und Frau Locher bis zur Wiederbesetzung der Stelle die einzige Verkehrsplanerin für alle Esslingern Verkehrssprojekte ist.

Update 11. Februar 2018

WSA will radverkehrstauglichen Ausbau des Neckaruferwegs hinter dem Bahnhof zu 50% fördern

 

Inzwischen liegt ein Schreiben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Stuttgart (WSA) vor. Daraus geht hervor, dass das Amt als Eigner des Weges keine grundsätzlichen Bedenken gegen den Ausbau des Radweges durch die Stadt Esslingen hat.

Die Stadt kann für diese Maßnahme beim WSA eine 50%-Förderung für den „radverkehrstauglichen Ausbau von Betriebswegen“ beantragen.

Dazu hat die SPD-Fraktion im Esslinger Gemeinderat am 2.2.2018 diese Anfrage an den Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger gerichtet.

Damit gibt es deutlich mehr Rückenwind in Esslingen jetzt endlich dieses Potential für mehr Radmobilität kurzfristig zu erschließen.
Aktuell verhindert die teilweise Sperrung des Neckaruferwegs für Radfahrer viel Radverkehr. Zahlreiche ehemalige Radpendler sind wieder aufs Auto umgestiegen.
Eine attraktive Radverkehrsführung entlang des Neckars, steigungsfrei und abseits des Autoverkehrs, kann diese Nutzergruppen zurückholen und zusätzlich weitere Menschen zum Radfahren einladen.
Keine andere Maßnahme zu Reduzierung von Staus, Luftverschmutzung und Lärm verspricht ein solch optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis.

 

In dieser Situation ist es jetzt erforderlich, daß wir als Bevölkerung der Stadtverwaltung starke  Unterstützung für die zügige Umsetzung des Projekts signalisiert. Schließlich arbeitet das Stadtplanungsamt aufgrund der  aufgelaufenen Brücken-Sanierungsprojekte und der Baustelle Geiselbachstraße mit viel zu geringen Personalkapazitäten eine enorm umfangreiche Projektliste ab.
Bisher war das Projekt Neckaruferweg dort nicht sichtbar priorisiert.

 

Deshalb möchten wir EUCH bitten das Thema zu unterstützen und dafür zu werben.

 

 

Update 7. Januar 2018

Aktuell entsteht die Machbarkeitsstudie zum Radschnellweg Esslingen-Stuttgart. Diese muß laut Landesausschreibung spätestens bis Ende 2018 vorliegen.
Deshalb wäre es zum jetzigen Zeitpunkt erforderlich die Planungsarbeiten zur Ausbau und Sanierung des Neckaruferwegs mit den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie zu koordinieren. Synergieeffekte würden sich positiv auf die Zeit, Attraktivität und Kosten auszuwirken. Den gewichtigsten Vorteil  würde die Esslinger Bevölkerung aber aus einem passgenau aufeinander abgestimmten Ausbau und Sanierung in zwei Stufen ziehen.
Die massive Angebotsverschechterung für den Radverkehr verursacht durch die Sperrung des Neckaruferwegs für Radfahrer könnte damit mittelfristig beseitigt werden.

1. Ausbaustufe:
Sanierung und Verbreiterung des 400m langen Streckenabschnitts hinter dem Bahnhof so schnell wie möglich

2. Ausbaustufe:
Ausbau im Rahmen des Gesamtprojekts Radschnellweg Esslingen-Stuttgart bis 2025

Für einen Einstieg in die fachliche Diskussion wurde aus den Reihen unseres Bündnis  hier ein erster Entwurf für die 1. Ausbaustufe ausgearbeitet.

Stand September 2017

In ihrer Pressemitteilung vom 18.9.2017 kündigt die Stadt Esslingen an sich für Gelder aus dem Mobilitätsfond des Bundes zu bewerben. Dabei wird unter anderem bekundet damit den Ausbau der Radinfrastruktur voranbringen zu wollen.

Das Bündnis Esslingen aufs Rad ruft die Radfahrerschaft auf die Umsetzung dieser Absichtserklärungen zu verfolgen, einzufordern und mit zu gestalten

Der Mobilitätsfond wurde von der Bundesregierung sozusagen noch als Wahlkampfgeschenk eingerichtet. Er enthält 1 Milliarde Euro.
Gelder aus dem Fond sollen an Kommunen ausgezahlt werden die Luftschadstoffe-Grenzwete stark überschreiten.
Bewerben kann man sich mit Projekten die eine tatsächliche Verbesserung der Luft versprechen.

So kommt Esslingen nicht vom Fleck und vorwärts auf dem Weg zu einem attraktiven, sicheren und durchgängigen Radnetz. Völlig unverständlich wie wenig in Esslingen die einfach und kostengünstig zu hebenden Potentiale im Radverkehr genutzt werden. Obwohl Esslingen dringenden Handlungsbedarf bei der Luftreinhaltung, Lärmreduzierung und Staureduzierung hat.

Das Bündnis Esslingen aufs Rad veröffentlicht deshalb dieses Positionspapier das am 17.9.2017 an alle Mitglieder des Ausschuss für Technik und Umwelt verschickt wurde.

Positionspapier Bündnis Esslingen aufs Rad Sept 2017 als .pdf öffnen

Die Esslinger Zeitung berichtet am 19.9.2017 von aus dem öffentlichen Teil der Sitzung des Ausschuss für Technik und Umwelt vom 18.9.2017:

Aktionspaket für bessere Luft – Esslingen – Eßlinger Zeitung.

Am 22.9.2017 berichtete auch die NWZ aus Ebersbach: Umweg bring Radfahrer auf 180

Bündnis Esslingen aufs Rad September 2015

In diesem Forderungskatalog [pdf] haben wir unsere Vorstellungen und Ideen für eine durchgängiges Radverkehrsnetz in Textform gefasst.

Er soll kontinuierlich weiter ent­wickelt werden.

Wir rufen die interessierte Radfahrerschaft auf, Verbesserungs­vor­schläge und Hinweise zu Gefahren­stellen am Esslinger (bislang nur lückenhaft vorhandenen) Radnetz an die Melde­platt­form esslingen-aufs-rad@gmx.de zu senden – am besten mit Bild und Kommentar.

10 von 30 Forderungen:

    • Esslinger Radverkehrskonzept weiterentwickeln und umsetzen. Kompetenz und Praxiserfahrung der Radfahrverbände nutzen.

 

    • Kostengünstige und wirkungsvolle Maßnahmen sofort umsetzen. Bordsteine absenken, Einbahnstraßen öffnen, Engstellen entschärfen, Radspuren auf der Fahrbahn, Radfahr-Symbol bei Fußgängerampeln, usw.

 

    • Lücken im Radnetz schließen. „Radfahren Ende“-Schilder abbauen. Rechte von Radfahrer/innen stärken.

 

    • Bahnhof radgerecht anbinden als zentrales Ziel im Radnetz.

 

    • Radverkehr zwischen 19 Uhr und 11 Uhr einheitlich in allen Fußgängerzonen zulassen.

 

    • Radverkehr aus der Fußgängerzone Bahnhofstraße in die Berliner Straße verlagern und dadurch die Konflikte zwischen Radverkehr und Fußgängnern entschärfen. Die Umsetzung inklusive der Anbindung RSKN durch ein externes Fachbüro planen lassen.

 

    • Abstandskampagne durchführen für mehr Sicherheit und Überholabstand z.B. auf Bussen der Esslinger Verkehrsbetriebe

 

    • Radschnellweg einrichten für schnelles Vorankommen als Alternative zur B10

 

    • Wehrneckarstraße wird Fahrradstraße, dann erst kann die Maille für Radfahrer gesperrt werden um Konflikte zwischen Radverkehr und Fußgängern zu beenden.

 

    • Rad-Schulwegplanung vorantreiben.

 

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